„Drei Angebote hatten wir. Bei Hartmann ist als einziges am ersten Termin nicht nur Leonie gekommen, sondern auch der Vater. Er hat eine Stunde lang den Boden gerochen.“Familie M.
Vom ersten Termin bis zum fertigen Beet. Wir zeichnen, bepflanzen und begleiten mit einem festen Ansprechpartner.
Routine, die der Garten braucht. Schnitt, Pflanzenschutz, Rasen. Einmalig oder das ganze Jahr über.
Saisonal gebunden, aus eigenem Anbau und von Kolleginnen aus der Region. Für Familie, Grab und Tafel.
Ruhige, verlässliche Arbeit auf den Friedhöfen im 19., 21. und 22. Bezirk sowie in Klosterneuburg.
Ein Familienbetrieb ist ein langer Satz, den drei Leute gleichzeitig schreiben. Opa Wilhelm hat 1958 angefangen. Vater Friedrich hat das Gewächshaus gebaut, das noch steht. Wir beide, Leonie und Jakob, haben alles gelernt, bevor wir es infrage stellen durften.
Heute führen wir den Betrieb zu dritt. Unser Vater geht jeden Morgen durch die Anzucht, spricht mit den Stauden und unterbricht sich, wenn ein Kunde kommt. Leonie macht die Planung. Jakob koordiniert die Baustellen. Und Sabine, unsere Meisterin in der Floristik, führt seit 18 Jahren das Geschäftshaus.
Uns interessiert der Garten, der in zehn Jahren noch steht. Nicht der auf dem Katalogbild. Deshalb pflanzen wir, was zum Boden passt, reden mit Kund:innen wie mit Nachbarn, und kommen wieder, auch wenn die Rechnung längst bezahlt ist.
| Gegründet | 1958, Klosterneuburg |
| Mitarbeiter | 14 (davon 3 Lehrlinge) |
| Fläche Anzucht | 1,8 Hektar |
| Einzugsgebiet | Wien + 40 km |
| Zertifikate | Meisterbetrieb, Friedhofsgärtner |
| Projekte / Jahr | ca. 180 |
„Wer einen Garten pflanzt, pflanzt Zukunft. Nur manchmal ist die Zukunft eine Tomate.“ Wilhelm Hartmann, 1983, auf einer Holzbank vor dem Gewächshaus
„Drei Angebote hatten wir. Bei Hartmann ist als einziges am ersten Termin nicht nur Leonie gekommen, sondern auch der Vater. Er hat eine Stunde lang den Boden gerochen.“Familie M.
„Unser Vater hat 1983 mit Wilhelm Hartmann Rosen gepflanzt. Drei Generationen später pflegt Jakob dieselben Rosen. Den gleichen Garten.“Dr. E. Sch.
„Sabine bindet Sträuße, wie sie mit Menschen spricht: mit echtem Blick. Wir kommen bei jedem Anlass zurück. Auch bei Begräbnissen.“B. und M. Gr.
Formaler Barockgarten zu einer sanierten Stadtvilla. Buchsparterre, vier Apfelbäume, Sandstein-Rundbecken. Die Geometrie stand seit 1890, wir haben sie lesbar gemacht.
28 Meter langes Sommerbeet am Waldrand. Delphinium, Echinacea, Astern, ein gelegter Birkensaum. Blüht von Mai bis Oktober, jeden Monat anders.
Glasveranda aus den 1920ern, dahinter ein ummauerter Garten. Zurückhaltende Ergänzung, damit alles Alte bleibt und das Neue mitaltert. Drei Jahre begleitet.
Der Boden ist jetzt warm genug für Mikroben, aber zu weich für schwere Geräte. Ein Rechen und eine halbe Stunde reichen.
In Töpfen, hell, nicht zu warm. Ab 15. Mai ins Beet. Wer jetzt anfängt, hat im Juli das Doppelte an Blüten.
Eine Woche lang tagsüber raus, nachts rein. Die Pflanzen, die Sie jetzt abhärten, hängen im August voller Früchte.