Ausgabe № 04 · April 2026 Klosterneuburg · Wien
Drei Generationen · Familienbetrieb Sonntag, 19. April 2026 · 14 °C · Bewölkt Meisterbetrieb · Friedhofsgärtner geprüft
Titelseite · Frühjahrsausgabe

Gärten, die
mitwachsen.

Seit 1958 bauen wir Gärten entlang der Donau. Erst mein Großvater mit einem Handkarren und einem Halbmorgen am Rande von Klosterneuburg. Heute legen mein Vater, meine Schwester und ich die gleichen Knoten, nur mit besseren Schaufeln. Wir züchten, was wir pflanzen. Wir pflegen, was wir liefern. Und wir bleiben dran, wenn andere längst weitergezogen sind.
Terrassengarten mit Donau-Blick im warmen Abendlicht
Rubrik 01

Was wir tun.

Vier Felder · ein Betrieb
§ 01 · Gestaltung

Garten­planung

Vom ersten Termin bis zum fertigen Beet. Wir zeichnen, bepflanzen und begleiten mit einem festen Ansprechpartner.

Ab € 2.400
§ 02 · Pflege

Garten­pflege

Routine, die der Garten braucht. Schnitt, Pflanzenschutz, Rasen. Einmalig oder das ganze Jahr über.

Ab € 68 / Stunde
§ 03 · Floristik

Schnitt­blumen

Saisonal gebunden, aus eigenem Anbau und von Kolleginnen aus der Region. Für Familie, Grab und Tafel.

Ab € 22 / Strauß
§ 04 · Friedhof

Grab­pflege

Ruhige, verlässliche Arbeit auf den Friedhöfen im 19., 21. und 22. Bezirk sowie in Klosterneuburg.

Ab € 96 / Jahr
Rubrik 02 · Porträt

Die Hartmanns.

Drei Generationen · ein Hof

Ein Familienbetrieb ist ein langer Satz, den drei Leute gleichzeitig schreiben. Opa Wilhelm hat 1958 angefangen. Vater Friedrich hat das Gewächshaus gebaut, das noch steht. Wir beide, Leonie und Jakob, haben alles gelernt, bevor wir es infrage stellen durften.

Heute führen wir den Betrieb zu dritt. Unser Vater geht jeden Morgen durch die Anzucht, spricht mit den Stauden und unterbricht sich, wenn ein Kunde kommt. Leonie macht die Planung. Jakob koordiniert die Baustellen. Und Sabine, unsere Meisterin in der Floristik, führt seit 18 Jahren das Geschäftshaus.

Uns interessiert der Garten, der in zehn Jahren noch steht. Nicht der auf dem Katalogbild. Deshalb pflanzen wir, was zum Boden passt, reden mit Kund:innen wie mit Nachbarn, und kommen wieder, auch wenn die Rechnung längst bezahlt ist.

Steckbrief
Gegründet1958, Klosterneuburg
Mitarbeiter14 (davon 3 Lehrlinge)
Fläche Anzucht1,8 Hektar
EinzugsgebietWien + 40 km
ZertifikateMeisterbetrieb, Friedhofsgärtner
Projekte / Jahrca. 180
Mehr über uns  →
„Wer einen Garten pflanzt, pflanzt Zukunft. Nur manchmal ist die Zukunft eine Tomate.“ Wilhelm Hartmann, 1983, auf einer Holzbank vor dem Gewächshaus
Rubrik 03 · Stimmen

Was Kund:innen sagen.

Drei · aus zwei Jahrzehnten
„Drei Angebote hatten wir. Bei Hartmann ist als einziges am ersten Termin nicht nur Leonie gekommen, sondern auch der Vater. Er hat eine Stunde lang den Boden gerochen.“
Familie M.
Weidling · Projekt 47 · 2024
„Unser Vater hat 1983 mit Wilhelm Hartmann Rosen gepflanzt. Drei Generationen später pflegt Jakob dieselben Rosen. Den gleichen Garten.“
Dr. E. Sch.
Klosterneuburg · Stammkunde seit 1983
„Sabine bindet Sträuße, wie sie mit Menschen spricht: mit echtem Blick. Wir kommen bei jedem Anlass zurück. Auch bei Begräbnissen.“
B. und M. Gr.
Wien 19 · seit 2011
Rubrik 04

Aus der Mappe.

Projekte · Auswahl 2024–2026
Formales Buchsparterre mit rundem Brunnen, aus der Luft
Projekt 53 · Weidling

Vier Quadrate, ein Brunnen.

Formaler Barockgarten zu einer sanierten Stadtvilla. Buchsparterre, vier Apfelbäume, Sandstein-Rundbecken. Die Geometrie stand seit 1890, wir haben sie lesbar gemacht.

Staudenbeet mit Delphinium, Echinacea und Birken
Projekt 61 · Kritzendorf

Staudenbeet in drei Wellen.

28 Meter langes Sommerbeet am Waldrand. Delphinium, Echinacea, Astern, ein gelegter Birkensaum. Blüht von Mai bis Oktober, jeden Monat anders.

Glasveranda mit Blick in einen ummauerten Garten
Projekt 49 · Klosterneuburg

Der Garten von drinnen.

Glasveranda aus den 1920ern, dahinter ein ummauerter Garten. Zurückhaltende Ergänzung, damit alles Alte bleibt und das Neue mitaltert. Drei Jahre begleitet.

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Rubrik 05 · Kalender

Was jetzt ansteht.

April · im Garten · kurz erklärt
Woche 15 bis 17

Rasen lüften, nicht vertikutieren.

Der Boden ist jetzt warm genug für Mikroben, aber zu weich für schwere Geräte. Ein Rechen und eine halbe Stunde reichen.

Ab Monatsmitte

Dahlien­knollen vor­treiben.

In Töpfen, hell, nicht zu warm. Ab 15. Mai ins Beet. Wer jetzt anfängt, hat im Juli das Doppelte an Blüten.

Ende April

Tomaten hart werden lassen.

Eine Woche lang tagsüber raus, nachts rein. Die Pflanzen, die Sie jetzt abhärten, hängen im August voller Früchte.

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